Red Hand Day
Eine weltweite Initiative gegen den
Missbrauch von Kindern als Soldaten

Aktion Rote Hand

Deine rote Hand macht den Protest sichtbar – weltweit!



Farbenfroher Protest: Die Forderungen von Jugendlichen und Erwachsenen gehen an die UN-Politiker.
Foto: Aktion Weißes Friedenband

Seit 12. Februar 2002 ist gemäß einem Zusatzprotokoll der UN-Kinderrechtskonvention der Missbrauch von Kindern als Soldaten verboten. Leider hat sich die Zahl der Kindersoldaten seither kaum verändert. Immer noch werden etwa 250.000 Kinder in den Kriegen der Erwachsenen ausgenutzt.

Um dagegen zu protestieren, wurden allein zwischen Red Hand Day 2008 und Red Hand Day 2009 weltweit in mehr als 30 Ländern über 300.000 Abdrücke von roten Händen gesammelt. Und die Aktion geht weiter. Wir rufen Erwachsene und insbesondere Kinder und Jugendliche auf, die Abdrücke von roten Hände zu sammeln: zum Beispiel in Schulen, auf Stadtfesten, in der Fußgängerzone.

Dann gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Die gesammelten Hände übergebt Ihr an die Bürgermeister, Bundestags-, Landtags- und Europa-Abgeordnete Eures Wahlkreises mit der Bitte, sich für die Forderungen einzusetzen und politische Initiativen dazu in die Wege zu leiten. Wichtig ist, dass die Abgeordneten Euch möglichst bald über ihre Aktivitäten informieren.
  2. Ihr schickt die gesammelten Hände an die UN-Vertretungen der Staaten, die das Fakultativprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention über Kinder in bewaffneten Konflikten noch nicht unterschieben oder umgesetzt haben (nähere Infos dazu unter »Kindersoldaten«). Hier findet Ihr ein vorgefertigtes Anschreiben in englischer Sprache und eine Adressenliste der entsprechenden Staaten.

Wir fordern:

  1. »straight 18«: Kinder unter 18 Jahren dürfen weder freiwillig noch zwangsweise rekrutiert und als Soldaten eingesetzt werden.
  2. Bestrafung: Wer Kinder rekrutiert und als Soldaten einsetzt, muss durch den UN-Sicherheitsrat sanktioniert werden.
  3. Schutz: Ehemalige Kindersoldaten müssen medizinisch und psychologisch versorgt werden.
  4. Politischem Asyl: Ehemaligen Kindersoldaten muss in Ländern, in die sie geflohen sind, politisches Asyl gewährt werden.
  5. Hilfsprogramme: Die Finanzmittel für Reintegrationsprogramme für Kindersoldaten müssen erhöht werden.
  6. Waffenexporte: Es dürfen keine Waffen, Einzelteile oder Munition in Krisenregionen exportiert werden, in denen es Kindersoldaten gibt.

Mehr Informationen und eine Anleitung zu der Aktion gibt es unter: www.aktion-rote-hand.de

Bitte informiert uns unbedingt über Eure Aktionen, die Zahl der gesammelten Hände und Reaktionen der Politiker. Wir wollen den internationalen Protest sichtbar machen: Stellt hier auf der Webseite einen kurzen Bericht und ein Foto ins Netz und schickt uns eine E-Mail an

Organisationen mit eigener Website

Wenn Eure Organisation eine eigene Website hat, können wir sie verlinken: Voraussetzung ist, dass der Link direkt auf eine Red Hand Day–Aktion führt. www.redhandday.org zeigt, dass sich weltweit Menschen für den Stopp des Missbrauchs von Kindern als Soldaten einsetzen.

Die weltweite Aktion Rote Hand unterstützen unter anderen:

Weißes Friedensband amnesty international Human Rights Watch DRK - Jugendrotkreuz Kindernothilfe

Lutherischer Weltbund Netzwerk Afrika Deutschland Plan International Deutschland terre des hommes Deutschland e.V. World Vision